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Lesetipp: 3 Artikel über Corporate Influencer, die du lesen solltest

Lesetipp: 3 Artikel über Corporate Influencer, die du lesen solltest

Corporate Influencer, oder auch Markenbotschafter, sind aktuell Dauerthema in HR und der Unternehmenskommunikation. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter*innen, die ihre Persönlichkeit und eigene Reichweite strategisch für ihre Arbeitgeber einsetzen. Sie teilen beispielsweise Unternehmensinhalte in sozialen Netzwerken, berichten aus ihrem Arbeitsalltag, schreiben Gastbeiträge oder sprechen einfach mit anderen über ihren Job.

Zahlreiche Unternehmen entwickeln nun Corporate-Influencer-Programme, um menschlicher zu werden und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Gut gemacht, wirkt sich das positiv auf das Image des Unternehmens aus und trägt zum Marketing und Employer Branding bei. Eine gute Corporate-Influencer-Strategie ist aber gar nicht so einfach und viele Unternehmen scheitern an fehlenden Grundlagen und Vertrauen in ihre Mitarbeiter*innen.

Wenn du mehr über Corporate Influencer erfahren willst, solltest du die folgenden Artikel auf jeden Fall lesen!

Clap Magazin: Klaus Eck über die langweilenden Klonkrieger in den sozialen Medien + Test

In diesem Artikel vergleicht Klaus Eck, Gründer und Geschäftsführer der Content Marketing Agentur d.Tales, Corporate Influencer mit Klonkriegern. Für alle, die (wie ich) keine Star-Wars-Expert*innen sind: Für den Krieg gezüchtet und nach einem strikten Programm trainiert, „zeichneten sich die Klone durch bedingungslose Treue zur Republik und ihrem Oberhaupt, Kanzler Sheev Palpatine, aus“. [Quelle: Jedipedia]

Klaus Eck setzt die Klonkrieger mit Mitarbeiter*innen gleich, die von ihrem Arbeitgeber aufgefordert werden, Unternehmensinhalte auf ihren privaten Social-Media-Accounts zu teilen. Auf den ersten Blick mag das die Reichweite erhöhen und dem Unternehmen ein Gesicht geben. Aber Mitarbeiter*innen, die den Content ihres Arbeitgebers unreflektiert teilen, sind unglaubwürdig und schaden dem Ansehen des Unternehmens langfristig mehr als zu helfen.

„Unternehmen benötigen keine Mitarbeiter, die als Corporate Influencer in einer Formation marschieren. Stattdessen sind Querdenker gefragt, die ihren Verstand und ihre Emotionen dazu nutzen, sich inhaltlich von der Content-Masse im Internet abzuheben.“

Klaus Eck in „Klaus Eck über die langweilenden Klonkrieger in den sozialen Medien + Test“

Meine wichtigste Erkenntnis aus dem Artikel: Mitarbeiter*innen, die Inhalte ihres Arbeitgebers unreflektiert liken und teilen, sind keine Corporate Influencer.

Werben und Verkaufen: Wie Sie Corporate Influencer motivieren

In ihrem Gastbeitrag für W&V teilt Kommunikationsberaterin Kerstin Hoffmann fünf Faktoren für eine erfolgreiche Markenbotschafter-Strategie aus ihrem neuen Buch.

Neben zufriedenen Mitarbeiter*innen, gelebten Werten und mehr, nennt sie das Vertrauen in die Mitarbeiter*innen.

„Gar nicht so selten trifft man auf Entscheider, die sich die Mitarbeiter-Markenbotschafter als verlängerte Arme der PR- und Social-Media-Abteilungen vorstellen: willige Teiler von Unternehmensbotschaften in den eigenen Accounts und Profilen. Doch das kann nur schiefgehen, weil sich kaum jemand so instrumentalisieren lässt.“

Kerstin Hoffmann in „Wie Sie Corporate Influencer motivieren“

Für mich ist das der wichtigste Punkt in der Liste. Kerstin Hoffmann verweist hier auch auf die von ihr durchgeführte Markenbotschafter-Studie. Dort berichtet eine Befragte zum Beispiel, dass sie sich mit Posts über ihren Arbeitgeber sehr zurückhält, da dieser einen Freigabeprozess für Social-Media-Beiträge fordert.

Meine wichtigste Erkenntnis aus dem Artikel: Unternehmen müssen ihren Mitarbeiter*innen vertrauen, wenn sie authentische Corporate Influencer wollen.

Doppel[t]spitze: I love my job – dann sag‘s doch

Julia Collard und Sven Schnitzler, das Duo hinter der Content- & Social Mediaberatung Doppel[t]spitze, haben für ihren Artikel unter anderem ihre Twitter-Community um Input gebeten. Herausgekommen sind vier Dimensionen, die für das Corporate-Influencer-Marketing entscheidend sind.

I hate nothing about you

Oftmals mangelt es in Unternehmen schon an der Basis: Es fehlt das Verständnis für die Unternehmenskultur und Mitarbeiter*innen haben keinen Zugang zu notwendigen Informationen. Zudem müssen die Mitarbeiter*innen wertgeschätzt werden und Zeit haben, ihrer Tätigkeit als Markenbotschafter während der Arbeitszeit nachzukommen.

Einen der interessantesten Aspekte im Artikel finde ich den Punkt „Diversity schaffen“. Denn der oder die Lauteste ist nicht unbedingt der oder die beste Markenbotschafter*in:

„Es gibt nicht DIE Rampensau, die der perfekte Markenbotschafter ist. Das Team sollte ein Spiegel der Zielgruppe sein. Damit brauchen wir die Leisen und die Lauten, die Kritischen, Enthusiastischen, die Immer-schon-sichtbaren und die, die selten, aber dann knallhart punkten.“

Doppel[t]spitze in „I love my job – dann sag‘s doch“

Zuletzt geht es in dem Artikel auch darum, klare Spielregeln zu schaffen. Negative Meinungen dürfen nicht verboten werden, positive dürfen aber auch nicht belohnt werden. Mitarbeiter*innen sollen motiviert werden, die kleinen Geschichten zu erzählen!

Wichtig: Auf jeden Fall die am Ende genannten Beispiele anschauen und in den Quellenangaben weiterlesen.

Meine wichtigste Erkenntnis aus dem Artikel: Unternehmen müssen Mitarbeiter*innen, die für sie kommunizieren, wertschätzen, ihnen Zeit für ihre Kommunikation einräumen und diverse Markenbotschafter*innen ermöglichen.


Welche Artikel über Corporate Influencer kannst du empfehlen? Ich freue mich auf interessante Hinweise!

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