Zeit und Durchhaltevermögen

Viele Presseprojekte scheitern, weil die Leute zu schnell aufgeben. Sie lassen sich entmutigen, wenn die ersten Pitches nicht erfolgreich sind oder bleiben einfach nicht kontinuierlich am Ball. Dabei braucht Pressearbeit Kontinuität: Nur wenn du dich regelmäßig mit Themenvorschlägen bei den Redaktionen meldest, können Berichte über dich veröffentlicht werden.  

Darum heißt die unterste Ebene der PR-Erfolg-Pyramide „Zeit und Durchhaltevermögen“. Sie bildet die Basis für deinen Presseerfolg!  

Sanduhr und Kalender

Wofür brauchst du Zeit und Durchhaltevermögen
bei der Pressearbeit? 

Das braucht Zeit

  • Themen finden und aufbereiten: Nicht jedes Thema in deinem Unternehmen ist für Pressearbeit geeignet. Du brauchst Zeit, um die richtigen Themen zu finden und sie pressegerecht aufzubereiten.  
  • Medien(kontakte) recherchieren: Nicht alle Journalist*innen berichten über alle Themen. Du brauchst Zeit, um Medien und Medienkontakte zu recherchieren, die zu dir passen.  
  • Pitch-E-Mails schreiben und PR-Unterlagen erstellen: Gute PR-Unterlagen bringen deinen Themenvorschlag auf den Punkt und wecken das Interesse der Redaktion. Du brauchst Zeit, um diese zu erstellen.  

Das braucht Durchhaltevermögen

  • Recherchearbeiten: Nicht immer ist direkt klar, wer die richtige Ansprechperson in einer Redaktion ist. Du brauchst Durchhaltevermögen und ein bisschen Detektivarbeit, um diese zu finden.  
  • keine Rückmeldung bekommen: Nicht jeder Pitch wird erfolgreich sein. Du brauchst Durchhaltevermögen, um dich davon nicht entmutigen zu lassen.  
  • Kontinuierlich Ideen entwickeln: Je öfter du in der Presse erscheinst, desto größer ist der Effekt. Du brauchst Durchhaltevermögen, um Pressearbeit kontinuierlich zu betreiben.  

Meine Tipps: So managst du deine Zeit und bleibst dran

Damit du deine Pressearbeit endlich erfolgreich in Angriff nimmst, habe ich dir einige Tipps rund um Zeitmanagement und Durchhaltevermögen zusammengestellt!

Schreib dir eine To-Do-Liste

Unser Gehirn muss sich auf jede Aufgabe neu einstellen. Darum ist es sinnvoll, Aufgaben in Kategorien einzuteilen und diese in einem Aufwasch zu erledigen: Das fällt deinem Gehirn leichter und du sparst Zeit!  

Für deine Pressearbeit bedeutet das zum Beispiel: 

Batching: Erledige gleiche Aufgaben zusammen

Wenn ich ein neues Projekt plane, schwirren mir oft unzählige Gedanken im Kopf herum. So wird das Projekt immer größer und irgendwann fühlt es sich an, als könnte ich es gar nicht mehr bewältigen.  

Eine To-Do-Liste hilft, die Gedanken zu sortieren und das Projekt in einzelne Schritte herunterzubrechen. Plötzlich ist es dann gar nicht mehr so beängstigend groß!  

Auf deiner PR-To-Do-Liste könnte zum Beispiel stehen:  

  • Passende Thementage für meine Branche finden 
  • 5 neue Medienkontakte recherchieren  
  • Fact Sheet über mein Unternehmen erstellen  

Setz dir konkrete Ziele

Ziele helfen dir, dich auf das Wichtige zu fokussieren. Sie geben dir einen Leitfaden, mit dem du dich durch den Tag, die Woche oder den Monat arbeitest.  

Wichtig ist dabei, dass du deine Ziele aufschreibst und sie konkret formulierst. Das macht sie verbindlicher und du weißt genau, was du erreichen willst. 

Für deine Pressearbeit bedeutet das zum Beispiel: 

Eat that frog: Erledige unangenehme Aufgaben zuerst

Beim Eat-that-Frog-Prinzip geht es darum, die schwierigste oder unbeliebteste Aufgabe des Tages zuerst zu erledigen. So hast du sie aus dem Weg und kannst dich danach den Aufgaben widmen, die du gerne machst.  

Für deine Pressearbeit bedeutet das zum Beispiel:  

Du liebst stundenlange Recherchen, aber schreibst ungern Texte? Dann beginne auf jeden Fall mit den Texten! Erstelle ein Fact Sheet über dich oder schreib die Pressemitteilung, die du schon so lange vor dir herschiebst. Erst danach recherchierst du die Medienkontakte, denen du das Thema vorschlagen willst.

Bestimme feste Zeiten, die zu deinem Bio-Rhythmus passen

Ist deine PR-Arbeit immer der letzte Punkt auf deiner To-Do-Liste? Und fällt sie deswegen immer wieder unter den Tisch?  

Das kenne ich gut. Wenn ich viele Projekte habe, ist mein eigener Blog, Social Media und Pressearbeit auch immer das erste, das ich von der To-Do-Liste streiche. Langfristig ist das aber nicht sinnvoll! Darum habe ich jede Woche eine feste einfachpr Fokuszeit etabliert: Ein ganzer Vormittag, an dem ich nur an meinen eigenen Projekten arbeite.  

Für mich ist es wichtig, diese Fokuszeit am Vormittag zu haben, denn da bin ich konzentrierter und kreativer als am Nachmittag. Wenn dein Bio-Rhythmus anders aussieht, dann leg die Zeit auf den Nachmittag oder den Abend. Wichtig ist nur, dass du einen fix eingeplanten Zeitblock hast, an dem du nichts anderes machst.  

Für deine Pressearbeit bedeutet das zum Beispiel:  

Jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr ist PR-Zeit. In dieser Zeit machst du nichts anderes!  

Gib Zeitdieben keine Chance

Ein Vorteil von festen Fokuszeiten für bestimmte Aufgaben: Ich gebe Zeitdieben keine Chance! Denn während der Fokuszeit schaue ich nicht in meine E-Mails, gehe nicht ans Telefon und scrolle nicht durch Instagram. So bleibe ich fokussiert und erledige meine Aufgaben besser und schneller.  

Für deine Pressearbeit bedeutet das zum Beispiel:  

Handy aus und E-Mail-Programm schließen: Während deiner PR-Fokuszeit konzentrierst du dich auf nichts anders.  

Visualisiere deine Ziele

Gerade am Anfang, wenn du in der Vorarbeit steckst und noch keine Ergebnisse siehst, kann die Motivation schnell sinken. Hier hilft es, deine Ziele zu visualisieren und dich in das Gefühl hineinzuversetzen, wenn du es dann geschafft hast!  

Für deine Pressearbeit bedeutet das zum Beispiel:  

Welche Zeitung, Magazin oder TV-Sendung ist ein großer Traum von dir? Stell dir mal kurz vor, wie es sich anfühlen würde, in deinem Traummedium einen Beitrag über dich zu sehen! Da kommt die Motivation doch von ganz allein!  

Belohne dich für kleine Schritte

 

Die Wertschätzung deiner eigenen Arbeit wirkt sich positiv auf deine Motivation aus. Denn wenn positive Rückmeldungen fehlen, gibst du schneller auf. Belohne dich daher immer wieder, wenn du ein weiteres To Do auf deiner Liste erledigt hast!  

 Für deine Pressearbeit bedeutet das zum Beispiel:  

Freu dich nicht erst, wenn ein Beitrag veröffentlicht wurde. Du kannst dich auch dafür belohnen, dass du endlich dein Fact Sheet erstellt und die ersten Medienkontakte angeschrieben hast. 

Schieb es nicht mehr auf

Je länger du wartest, desto schwieriger wird es anzufangen! Außerdem bleiben aufgeschobenen Tätigkeiten im Hinterkopf, führen zu zusätzlicher Belastung, Stress und einem schlechten Gewissen.  

Für deine Pressearbeit bedeutet das zum Beispiel:  

Na, was wohl? Fang endlich an! 😊  

Wie geht es jetzt weiter?

Du kennst jetzt die unterste Ebene der PR-Erfolg-Pyramide: „Zeit und Durchhaltevermögen“ bilden die Basis für deinen Presseerfolg! Es folgen fünf weitere Elemente, die aufeinander aufbauen. 

Erfahre hier mehr über die PR-Erfolg-Pyramide...

Übersicht

Hier findest du Infos zur ganzen PR-Erfolg-Pyramide

Klare Ziele

Lege die Ziele fest, die du mit Pressearbeit erreich willst.

Interessante Themen

Finde und kreiere Themen, die für die Presse relevant sind.

Passende Medien(kontakte)

Recherchiere Medien(kontakte), die an deinen Themen interessiert sind.

Ein guter Pitch

Formuliere einen Pitch, der das Interesse der Redaktion weckt.

Informative PR-Unterlagen

Erstelle PR-Unterlagen, die alle wichtigen Infos beinhalten.

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PR-Power-Check

Du bist dir nicht sicher, ob dein Business sich für Pressearbeit eignet? Wir finden es heraus im PR-Power-Check!

PR-Coaching

Du hast Fragen oder willst die ersten Schritte in die Presse nicht allein gehen? Gerne unterstütze ich dich persönlich!

Über die einfachpr PR-Akademie

Die einfachpr PR-Akademie ist für alle Selbstständigen und Unternehmer*innen, die ihre PR-Arbeit selbst in die Hand nehmen wollen. Du findest hier viele kostenlose Informationen sowie Minikurse und hilfreiche Ressourcen für deine Pressearbeit.

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