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Brauche ich eine PR-Agentur, um in die Medien zu kommen?

Brauche ich eine PR-Agentur, um in die Medien zu kommen?

Für gute PR brauchst du eine PR-Agentur. Vielleicht hast du den Satz so oder so ähnlich schon mal gehört und zugestimmt? Schließlich brauchst du jahrelange Erfahrung und viel Wissen, um mit den Medien zu kommunizieren. Als Einzelperson hast du eigentlich keine Chance, Kontakt zur Presse aufzunehmen und einen Beitrag über dich und dein Unternehmen zu platzieren.

Quatsch! Das stimmt natürlich nicht! 😉 Wenn du mich und meinen Blog schon ein bisschen kennst, weißt du das vielleicht schon: Ich bin überzeugt, dass du die PR für dich und dein Business selbst in die Hand nehmen kannst. Du brauchst also keine PR-Agentur, um in die Medien zu kommen. Eigentlich könnte ich den Blogbeitrag an dieser Stelle also schon beenden. Ich will dir aber gerne etwas mehr über die Zusammenarbeit mit PR-Agenturen erzählen. Vor allem, wann sie sinnvoll ist und wann du darauf verzichten kannst.

Was eine PR-Agentur für dich tun kann

Viele PR-Agenturen haben einen thematischen Schwerpunkt. Die Agentur für die ich gearbeitet habe, betreut zum Beispiel in erster Linie Unternehmen aus der Tourismus- und Gastro-Branche. Andere Agenturen spezialisieren sich in Bezug auf ihre Zielgruppe und arbeiten nur mit B2B-Unternehmen oder nur mit Startups zusammen.

Auch das Angebot unterscheidet sich von Agentur zu Agentur. Eine PR-Agentur kann zum Beispiel…

  • Kommunikationskonzepte für dich entwickeln.
  • mit dir (oder für dich) Themen für deine Kommunikation finden und aufbereiten.
  • Pressemitteilungen für dich schreiben oder andere PR-Materialien erstellen.
  • die komplette Kommunikation mit den Medien für dich übernehmen. Dann ist die Agentur sozusagen dein Sprachrohr und platziert dich und dein Unternehmen in den Medien.
  • die Organisation von Events übernehmen oder dich dabei unterstützen.
  • das Monitoring sowie die Erfolgskontrolle für dich übernehmen.

Das sind ziemlich viele Dinge, die eine PR-Agentur für dich tun kann. Und das ist aus meiner Sicht auch der wichtigste Vorteil einer Agentur! Diese Vor- und Nachteile bei der Zusammenarbeit mit einer professionellen PR-Agentur schauen wir uns jetzt an.

Zeit vs. Kosten

Der größte Vorteil einer PR-Agentur ist, dass sie dir viel Arbeit abnehmen. Du kannst dich in dieser Zeit also um andere Dinge kümmern. Gerade bei Solo- und Sidepreneur*innen oder Inhaber*innen kleiner Unternehmen ist die To-Do-Liste oft länger als der Tag Stunden hat. Da ist es natürlich angenehm, wenn du die PR komplett outsourcen kannst.

Das macht eine PR-Agentur aber nicht umsonst. Im Gegenteil: Ein Nachteil ist, dass eine gute PR-Agentur, die dir viel Arbeit abnimmt, auch dementsprechend viel kostet.

PR-Agenturen kosten Geld

Und ganz ohne Eigenarbeit wird es auch mit einer Agentur nicht gehen. Denn um wirklich gute PR für dich zu machen, muss eine Agentur wissen, was in deinem Business passiert. Du musst also regelmäßig ein paar Stunden für Briefings und Abstimmungsprozesse einplanen.

Grundlegend musst du dir einfach überlegen, ob du lieber mehr Geld ausgeben möchtest und dafür weniger Arbeit investierst. Oder, ob du dir einmal die Zeit nimmst, zu verstehen, wie Medienarbeit funktioniert und das Thema dann langfristig selbst in die Hand nimmst. Und das zu deutlich geringeren Kosten als mit einer PR-Agentur.


Du willst dich einarbeiten und deine Medienarbeit selbst in die Hand nehmen? Dann ist der MedienKurs genau das Richtige für dich. In meinem Onlinekurs erfährst du, wie die Medienwelt funktioniert und wie du dich und dein Business selbst in die Medien bringst.

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Expert*innen für PR

PR-Agenturen haben in der Regel ein bestehendes Netzwerk an Medienkontakten und kennen sich in der Medienwelt sehr gut aus. Insbesondere zu ihrem spezifischen Thema oder in ihrer speziellen Region.

Expert*innen in einer Region

Darum arbeiten große Unternehmen oft mit mehreren lokalen Agenturen zusammen. Sie entwickeln ihre Themen zentral in einer Kommunikationsabteilung, aber die einzelnen Agenturen passen diese dann an die Gegebenheiten der eigenen Region an. Sie entscheiden, ob ein Ansatz in ihrem Land gut funktioniert und welche Themen vielleicht tabu sind. Zudem wissen sie sehr genau, welche Medien in diesem Land für die Zielgruppe wichtig sind und für welche Themen sie sich gerade interessieren.

Auch in großen Agenturen, die europa- oder weltweit tätig sind und mehrere Branchen abdecken, gibt es Spezialist*innen für einzelne Themen und Regionen.

Außerdem sind Agenturen Expert*innen für PR und Medienarbeit. Sie wissen, welche Themen gut funktionieren und wie man Geschichten in den Medien platziert. Dieses Wissen hilft, um deine Themen schneller zu identifizieren und auf die Medien zuzugehen.

Aber das ist nichts, was du nicht lernen kannst! Die wenigsten kleinen Unternehmen und Solopreneure brauchen von Beginn an eine globale PR-Strategie. Du musst dich also nicht mit den Medien in Mexiko und Thailand auskennen, sondern dich erstmal nur in die Medienwelt in deinem Land oder angrenzenden Märkten einarbeiten.

Expert*innen in deiner Branche?

Zudem verfügt eine PR-Agentur zwar über PR-Expertise, aber nicht unbedingt über Expertise in deiner Branche. Viele Agenturen verkaufen sich als Allrounder, die alle Themen abdecken. Bis zu einem gewissen Grad bin ich auch überzeugt davon, dass PR-Beratende sich in jede Branche einarbeiten können. Die Grundlagen der PR bleiben ja gleich und sie müssen sich nur auf die Besonderheiten des jeweiligen Themas einlassen.


Das ist übrigens auch einer der Gründe, wieso ich gerne in der PR-Branche tätig bin.


Die Frage ist also nicht, ob eine PR-Agentur sich in dein Thema eindenken kann, sondern ob sie bereit sind das zu tun. Es gibt viele wirklich gute PR-Agenturen, die genau das machen, aber auch schwarze Schafe. Diese setzen sich nicht intensiv mit dem Thema ihrer Kundschaft auseinandersetzen, sondern versuchen einfach Ansätze, die sie schon kennen, auf alle zu übertragen. Vereinbare darum auf jeden Fall ein Gespräch, in dem du deine PR-Beratenden kennenlernst bevor du einen Vertrag unterschreibst und finde heraus, wie die Zusammenarbeit aussehen soll.

Vorgespräch PR-Agentur

Du bist dagegen schon Expert*in für dich und deine Branche! Während du nur noch lernen musst, wie PR und Medienarbeit funktionieren, hast du schon das Wissen und kennst die Geschichten, mit denen du an die Medien herantreten willst.

Ein PR-Agentur ist nicht du

Und genau dieses Wissen, dass du über dich und deine Branche hast, ist der größte Nachteil einer PR-Agentur: Eine PR-Agentur ist nicht du! Du kannst dich selbst viel authentischer und echter bei den Medien vorstellen als eine PR-Agentur es kann.

Und gerade weil du kein PR-Profi bist, werden einige Medien, dir gegenüber viel offener sein. Mit der richtigen Technik und guten Stories, hast du es als Einzelperson oftmals leichter die Aufmerksamkeit von Journalist*innen zu wecken.


6 Fehler, die du bei der Arbeit mit den Medien vermeiden solltest, habe ich dir hier zusammengestellt.


Fazit: Brauche ich eine PR-Agentur, um in die Medien zu kommen?

Du siehst, die Zusammenarbeit mit einer Agentur bietet viele Vor- wie auch Nachteile. Die Frage, ob du aber unbedingt eine PR-Agentur brauchst, um die Medien zu kommen, können wir klar verneinen. Du kannst lernen, wie Medienarbeit funktioniert – und das braucht keine Jahre!


Bist du bereit, deine Medienarbeit selbst in die Hand zu nehmen? Im Oktober erscheint der MedienKurs: In diesem erfährst du, wie die Medienwelt funktioniert und wie du dich und dein Business regelmäßig in die Medien bringst. Mehr Infos zum Onlinekurs findest du hier.

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